Sympathisches Laugengebäck für guten Zweck

– Badisches Tagblatt

Bühler „Gospelmännchen“ unterstützt das Karlsruher Festival „Gospel für eine gerechtere Welt“
Bühl (kkö). Das „Gospelmännchen“ ist knapp 20 Zentimeter lang, wiegt um die 100 Gramm, besteht aus Brezelteig und ist mit Sesam und Mohn bestreut. Die Figur mit ihren gen Himmel geöffneten Armen ist allerdings noch viel mehr als eine Leckerei: Peter’s Gute Backstube – der Betrieb wird die Männchen vom 1. bis 23. September in allen Filialen zwischen Karlsruhe und Offenburg verkaufen – begleitet damit den neunten Internationalen Gospelkirchentag in Karlsruhe, der am 21. September startet; jeweils zehn Cent pro Stück fließen in die Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“, die im Kontext mit dem Festival und als Bestandteil von „Brot für die Welt“ ins Leben gerufen wurde. Die Hintergründe der Kooperation des regionalen Betriebs mit Europas größtem Gospelfestival – bereits zum zweiten Mal in der Fächerstadt zu Gast –, skizzieren Vertreter beider Seiten in einem Pressegespräch.
Das Gospelmännchen, so erklärt es der Gesamtkoordinator des Gospelkirchentags 2018, Theologe Matthias Kleiböhmer von der Stiftung Creative Kirche, sei ein wiederkehrendes Element des Events: Es drücke die Begeisterung aus, die mit der Musik verbunden sei, und symbolisiere zugleich „die Liebe Gottes“, die Gospel transportierten. Bereits 2010, bei der Karlsruher Erstauflage des Festivals, seien als „badische Besonderheit“ einige an das Logo angelehnte Figuren gebacken worden, konzipiert als Willkommensgruß für die Besucher. Dass der Bühler Betrieb sich auf Anfrage von Stiftungsmitglied Jochen Martin bereit erklärte, die Figur in größerem Maßstab zu backen und sich mit dem Verkauf sozial zu engagieren, freut ihn sehr. „In diesem Jahr unterstützen wir Projekte rund um das Sammeln von Wasser in Kenia. Vor Ort konnten wir einige, teils seit Jahren erfolgreich etablierte Maßnahmen begutachten, von Dämmen bis hin zu Brunnen, welche von dörflichen Genossenschaften betrieben werden.“ Die Wasserarmut Kenias werde „durch unseren Wasserkonsum“ verschärft: „Am Mount Kenia zum Beispiel werden Blumen angebaut und bewässert, die wir hier kaufen. Dieses Wasser fehlt den Menschen; Frauen und Mädchen sind oft ganze Tage lang unterwegs, um den Bedarf ihrer Familien an weit entfernten Wasserstellen zu decken. Das bedeutet auch, dass die Mädchen nicht zur Schule gehen können.“ Die Devise „Global denken, regional handeln“ sieht er in der Philosophie der Backstube reflektiert. Das bestätigt Geschäftsführer Bruno Ketterer, der insbesondere den Gedanken der „Nachhaltigkeit“ vertieft. „Wir tragen die gesamte Thematik mit; hoffentlich finden sich die Menschen in der ganzen Region darin wieder.“ Über das Backen der Männchen, im Wesentlichen manuell gefertigt, beginne die soziale Komponente ja nicht erst beim Verkauf, sondern schon bei der Produktion. „Jeder, der Hand anlegt, weiß: Es ist für einen guten Zweck.“ Ohne die Bäckermeister, die sich gemeinsam mit Kundenbetreuer Ralph Christ mit viel Geduld „künstlerisch betätigt“ hätten, um das Männchen zu kreieren, wäre dies nicht möglich gewesen, so der Geschäftsführer. Christ zeigt sich optimistisch, mit der Aktion auf hohe Resonanz zu stoßen: Bei den „Honoratioren“ oberer Gremien – Martin nennt etwa den evangelischen Landesbischof – sei das Produkt bei ersten Kostproben jedenfalls auf ungeteilte Begeisterung gestoßen. Ketterer bezeichnet das Laugengebäck zudem als „sympathisch“: Ausgebreitete Arme, so sein Fazit, „sind ganz unser Thema“.

Nach alter Väter Sitte

– Badisches Tagblatt

Mehr als 80 Grundschüler erleben bei „Wir ernten, was wir säen“ die Erntezeit

Bühl (red). In der Luft liegt der Geruch von Sommer und Getreide, dazu schwirren fröhliche Kinderstimmen übers Feld: Kurzum, es ist Erntezeit bei Peters gute Backstube. Mehr als 80 Kids sind eifrig damit beschäftigt, Ähren zu bündeln und auf einen riesigen Haufen zu werfen, der mit Sichel und Sense gemähte Weizen wird mit einem Dreschschlegel so fest geschlagen, dass es fast schon ein wenig staubt. Jedes Kind darf es mal ausprobieren. Schwierig? Max (9) strahlt: „Nein, es ist anstrengend, aber macht super Spaß!“

Mit dem Projekt „Wir ernten, was wir säen“ gibt Peters gute Backstube jährlich Grundschulkindern die Gelegenheit, den Weg vom Korn bis zum fertig gebackenen Brot selbst mitzuerleben. An diesem Morgen schlüpfen 80 Kinder der Grundschulen Weitenung, der Mooslandschule, der Grundschule Varnhalt und der Rheintalschule Bühl in die Rolle kleiner Bauern. Schon vor Monaten hatten die „Junglandwirte“ das Feld nach alter Väter Sitte eingesät – also per Hand auf die feine Ackerkrume. Eine kleine Blumenwiese inklusive. So wird zusätzlich das Umwelt- und Naturbewusstsein der Kinder geweckt.

Schon seit Jahrzehnten legt die Traditionsbäckerei sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit. Aber auch das Bewahren alter Traditionen liegt dem geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, Bruno Ketterer, sehr am Herzen. Daher gibt es auch professionelle Erntehelfer: Leopold Lorenz und Heinrich Glaser von der Geschichtswerkstatt Fautenbach. Selbstverständlich ist von Peters gute Backstube auch ein qualifiziertes Team vor Ort: Elke Meier, Assistentin der Geschäftsführung und Gebietsleiter Jürgen Kammerer sowie Azubi Carolin Köhler.

Spannend sind die Geschichten, die Leopold Lorenz und Heinrich Glaser, zu erzählen wissen: „Um einen Hektar Getreide zu ernten, das ist ungefähr so viel wie ein großes Fußballfeld, musste man früher 360 Stunden hart arbeiten. Heute schafft das ein Mähdrescher in einer Stunde!“

Ausgelassenheit ist Trumpf: Wie bei Max, Maximilian und Jonas von der Rheintalschule, die mit Mordsspaß die Halme bündeln. Auch eine Schlacht mit Weizenstreu darf zwischendurch natürlich nicht fehlen. Die Mädchen Sarah Maria und Lorena finden dagegen mehr Gefallen an den Blumen. Vor allem die Sonnenblumen haben es ihnen angetan. „Dürfen wir eine für unsere Mama mitnehmen?“, fragen sie keck? Natürlich dürfen sie.

Ferienknaller

– Badisches Tagblatt

Bambus-Becher als Alternative

27. Februar 2018 – Badisches Tagblatt

Geschäftsführer Bruno Ketterer startet eine Umwelt-Aktion gegen zu viel Müll
Bühl (kkö). „Verantwortung leben!“ Dieses Motto, bezogen auf „Mensch, Natur und Umwelt“, ist für „Peters gute Backstube“ laut Bruno Ketterer zur Leidenschaft geworden. Einen „Baustein“, der im Zeichen dieses Mottos steht, präsentierte der geschäftsführende Gesellschafter in einem Pressegespräch: Einen Bambus-Mehrwegbecher als Alternative zum Einwegbecher. Zum offiziellen Startschuss des Projekts erschienen auch Jörg Peter, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Rastatt, Martin Bürkle als zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Bühl sowie Christian Oetker-Kast von der Gernsbacher Firma „Casimir Kast“, wichtiger regionaler Kooperationspartner der Backstube.
Der Trend zum Einwegbecher, so Ketterer, habe Negativfolgen für die Umwelt: „Neben dem Ressourcenverbrauch verschmutzen sie Straßen, öffentliche Plätze und Natur.“ Für den deutschen Jahresverbrauch – fast drei Milliarden „To-Go Becher“ – „werden um die 43 000 Bäume gefällt und 1,5 Milliarden Liter Wasser verbraucht“. Bei Peters gingen pro Jahr rund 460 000 solcher Becher über die Theke. „Als umweltbewusstes Unternehmen sehen wir uns daher in der Pflicht, im Kampf gegen die Vermüllung unseren Beitrag zu leisten.“ Mit der Einführung der Bambusbecher wolle man „Unterwegs-Kaffeetrinker“ motivieren, vom Einwegbecher abzurücken. Deshalb werde fortan beim Befüllen mitgebrachter Becher („auch wenn es die eigene Porzellantasse ist“) ein Rabatt von 20 Cent gewährt. Die drei limitierten Modelle der Peters-Kollektion, so Ketterer weiter, seien optisch ansprechend und funktional, da „leicht, stoß- und spülmaschinenfest und passend für die meisten Getränkehalter im Auto“. Das Angebot fügt sich ihm zufolge in eine Reihe von Maßnahmen, exemplarisch für Peters’ Unternehmensphilosophie: Umweltfreundliches Fahren – „unsere Fahrzeuge fahren überwiegend mit Gas, seit 2017 haben wir einen Lieferwagen mit Elektroantrieb“ –, umweltfreundliche Verpackungen oder auch der Bezug von Ökostrom. „Seit 2015 sind wir für unser Energiemanagement zertifiziert.“ Schon der Einkauf in regionalen Fachgeschäften helfe, Abfall zu vermeiden. Jörg Peter sagte die Unterstützung der Bemühungen von Peters guter Backstube seitens des Landkreises zu: Wichtig sei, ein Bewusstsein für die Verantwortung zu schaffen, die der Verbraucher habe. Auch das Landratsamt (und konkret der Abfallwirtschaftsbetrieb) trage mit einigen Aktionen zur „Sensibilisierung der Bevölkerung“ bei. „Industrie und Handel sind gefordert, die Weichen richtig zu stellen.“
Peters, befand Martin Bürkle, steige hier in ein Projekt ein, das „beispielgebend“ sei. „Ich hoffe, dass es viele Nachahmer gibt.“ Er verwies auf das Engagement der Stadt im Bereich Umweltschutz: „Es hat uns daher sehr gefreut, dass ein Bühler Ur-Unternehmen eine Initiative startet, die den Verpackungsmüll auch in der Innenstadt reduzieren dürfte.“ Christian Oetker-Kast von Peters „Kartonagenlieferanten“, dem Familienbetrieb Casimir Kast, lieferte Details zur Verpackung der Becher: Es handele sich um Ökokarton mit 40 Prozent Graseinlage. Wie auch Bambus sei Gras im Gegensatz zu Holz ein schnell nachwachsender Rohstoff, das Produkt also wie der Becher umweltfreundlich. Die Botschaft der Aktion spiegelt sich übrigens auch in Sprüchen: „Rettet den Planeten“, heißt es auf den Bechern etwa.

”Leidenschaftliches Wirken“

30. November 2017 – Badisches Tagblatt

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Peters gute Backstube zeichnet 27 Mitarbeiter für Betriebstreue aus

 

Bühl/Kehl (red). Das Bild vom Brücken bauen nutzte Bruno Ketterer, Geschäftsführer von Peters gute Backstube, um sich bei seiner Mitarbeiterschaft zu bedanken. Einmal jährlich veranstaltet die Bühler Bäckerei eine Feier für die Betriebsjubilare, um deren Einsatz für den Handwerksbetrieb zu würdigen. 27 Mitarbeiter konnte er für für langes „leidenschaftliches Wirken“ auszeichnen. Weitere vier Mitarbeiter verabschiedete er in den Ruhestand.

Brücken verbinden Ufer, Menschen verbinden Welten, resümierte Ketterer, dass auch in einem Betrieb Menschen Brücken bauen und so gemeinsamer Erfolg entstehen kann. Am praktischen Arbeitsalltag zeigte er den Jubilaren auf, wie bedeutsam ihr Zusammenwirken sei. Aus hochwertigen Rohstoffen und naturbelassenen Zutaten stellen die Bäcker Backwerk her, das in gut 50 Filialen angeboten werde. „Wir bieten den Menschen in unseren Läden etwas, was sie anderswo nicht finden und bei uns suchen“, stellte er fest. „Zum Gelingen der Produkte tragen alle Mitarbeiter gleichermaßen bei, ob in der Produktion, in der Verwaltung oder im Verkauf“, machte Ketterer deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit im Betrieb sei. Die interne Gemeinschaft gelte es daher zu fördern. Dazu zählt für den Geschäftsführer auch, dass Leistungen entsprechend gewürdigt werden. So erhielten die Jubilare nicht nur Präsente, sondern wurden einen Abend in der Kehler Filiale verwöhnt.

Seit 30 Jahren arbeitet Achim Seitrich in der Feinbäckerei. Mit der Silbermedaille der Handwerkskammer wurde das 25-jährige Jubiläum von Waltraud Link, Ursula Conrad, Hubert Gaida, Gudrun Karcher und Uwe Ernst gewürdigt. Auf 20 Jahre konnten Nikolaj Ziborius, Brigitte Braun, Claudia Höß, Monika Frietsch, Heike Jost, Klaus Brunow, Joachim Braun, Daniela Gauf und Frank Mayerhoefer zurückblicken. Die Bronzemedaille für 15 Jahre gab es für Josef Gack, Sybille Wittenberg-Merkel, Nicole Seifermann, Saskja Hartmann, Sonja Müller und Sieglinde Götz. Seit zehn Jahren bei Peters gute Backstube arbeiten Katharina Bilitz, Nadine Kühn, Sarah Jäger, Bianca Zink und Bianca Quist. Doris Mann, Richard Koch, Brigitte Bäuerle und Slobodanka Bajic wurden von Bruno Ketterer in den Ruhestand verabschiedet.

Klosterstollen im Heimatmuseum vorgestellt

14. November 2017 – WO

Nur Zutaten aus der badischen Heimat

Erlös des Klosterstollens geht teilweise an Bürgerverein

Ottersweier/Bühl (red). Stollen gehören zu Weihnachten wie Kirschwasser zum Schwarzwald. Peters gute Backstube hat nun beides vereint.

Doch der neue Schwarzwälder Klosterstollen hat wie seine beiden „Stollenbrüder“ noch eine Besonderheit: Er ist ein regionales Produkt. Kirschwasser aus Ottersweier, gebrannt von dem erfahrenen und preisgekrönten Schnapsbrenner, Karl Höß, krönen die neue Gebäckspezialität der Bühler Großbäckerei.

Vor vier Jahren entwickelte Bäckermeister Martin Ganter neben dem Butterstollen, den Burgunder-Klosterstollen mit Spätburgunder Rotwein der Baden-Badener Winzergenossenschaft, der sich zu einem äußerst beliebten Produkt entwickelt hat.

Jetzt wurde die Klosterstollenpalette erweitert. Für die Vorstellung der neuen Schwarzwälder Variante mit in Kirschwasser eingelegten Kirschen wählte das Unternehmen ganz bewusst das Ottersweierer Heimatmuseum „’s Eicher-Wilhelme Hus“.

Schließlich stammen sehr viele Zutaten, die die Bäckerei in ihren Produkten verarbeitet aus Ottersweier. So liefert der Hofladen Höß nicht nur Hochprozentiges zum Verfeinern, sondern auch Äpfel. Vom Aspichhof wird unter anderem Milch bezogen. Das Bio-Getreide wird in Lichtenau angepflanzt und das gemahlene Urdinkel für den urwüchsigen Schwarzwälder Stollen stammt aus dem Kraichgau.

Das Ambiente in der urig eingerichteten Heimatstube weckte mit den Stollen zudem schon mal die Vorfreude auf die gemütliche Weihnachtszeit, in der man sich süßes Gebäck gern im Kreis der Familie und mit Freunden schmecken lässt. „Wir begleiten Familien hier in der Region das ganze Jahr“, erinnerte Geschäftsführer Bruno Ketterer an Gelegenheiten wie gemütliches Frühstück, Grillen und Festtage.

Egal welches Produkt, stets wolle man über das Genusserlebnis auch das Heimatgefühl ansprechen oder auch hervorkitzeln. „Der Heimatgedanken beeinflusst unser Handeln“, betonte Ketterer, der deshalb auch den Hausherren Waldemar Friedmann vom „Historischen Bürgerverein Ottersweier“ sowie Bürgermeister Jürgen Pfetzer für ihr Engagement dankte. „Hier im Museum kann man sehen wie unsere Vorfahren früher die Produkte angebaut und geerntet haben.“

Auch in der Backstube gelte es, mit dem heutigen Wissen traditionelles Backwerk aufleben zu lassen. „Zeit und Können“ sind deshalb das beste Rezept für die Stollen, wies er darauf hin, dass die Klosterstollen allesamt im Kellergewölbe des Klosters Lichtenthal drei Wochen reifen und so ihren unverwechselbaren Geschmack erhalten. Wer einen Stollen in der Ottersweierer Filiale von Peters gute Backstube kauft, unterstützt damit gleichzeitig das Heimatmuseum der Lindengemeinde. Je ein Euro pro Stollen wird das Unternehmen an den Bürgerverein spenden, um die gute Partnerschaft mit Ottersweier zu unterstreichen.

Getreideernte wie dazumals

31. Juli 2017 – ABB

Bühl (red). Eine kleine Ahnung davon, wie mühsam noch vor 100 Jahren die Getreideernte war und dass dabei auch die Kinder mit anpacken mussten, bekamen jetzt zahlreiche Grundschüler.

Unter dem Motto „Wir ernten, was wir säen“ konnten sie auf dem Projektfeld von Peter’s gute Backstube nachvollziehen, wie aus dem Korn letztlich Brot wird. Die Drittklässler der Bühler Weststadtschule, der Grundschule Neuweier sowie Kinder der Mooslandschule Ottersweier hatten im Frühjahr ihren eigenen Weizen und das Urgetreide Emmer ausgesät, jetzt wurde geerntet und gedroschen.

Heinrich Glaser und Leopold Lorenz von der Fautenbacher Geschichtswerkstatt stellten das Werkzeug von anno dazumal vor und demonstrierten den fachmännischen Schnitt mit der Sense. Beim Zusammentragen der Garben packten die Kinder mit Feuereifer mit an.

Mit Spannung verfolgten sie anschließend, wie der Emmer mit Dreschflegeln gedroschen wurde. Wie es sich für einen Arbeitseinsatz gehört, wurde dieser mit einem Vesper abgeschlossen. Die Idee des Kinderprojektfeldes ergänzte den Unterricht der Grundschüler, auf deren Lehrplan im dritten Schuljahr der Weg vom Korn zum Brot steht.