Klosterstollen im Heimatmuseum vorgestellt

15. November 2017 – WO

Nur Zutaten aus der badischen Heimat

Erlös des Klosterstollens geht teilweise an Bürgerverein

Ottersweier/Bühl (red). Stollen gehören zu Weihnachten wie Kirschwasser zum Schwarzwald. Peters gute Backstube hat nun beides vereint.

Doch der neue Schwarzwälder Klosterstollen hat wie seine beiden „Stollenbrüder“ noch eine Besonderheit: Er ist ein regionales Produkt. Kirschwasser aus Ottersweier, gebrannt von dem erfahrenen und preisgekrönten Schnapsbrenner, Karl Höß, krönen die neue Gebäckspezialität der Bühler Großbäckerei.

Vor vier Jahren entwickelte Bäckermeister Martin Ganter neben dem Butterstollen, den Burgunder-Klosterstollen mit Spätburgunder Rotwein der Baden-Badener Winzergenossenschaft, der sich zu einem äußerst beliebten Produkt entwickelt hat.

Jetzt wurde die Klosterstollenpalette erweitert. Für die Vorstellung der neuen Schwarzwälder Variante mit in Kirschwasser eingelegten Kirschen wählte das Unternehmen ganz bewusst das Ottersweierer Heimatmuseum „’s Eicher-Wilhelme Hus“.

Schließlich stammen sehr viele Zutaten, die die Bäckerei in ihren Produkten verarbeitet aus Ottersweier. So liefert der Hofladen Höß nicht nur Hochprozentiges zum Verfeinern, sondern auch Äpfel. Vom Aspichhof wird unter anderem Milch bezogen. Das Bio-Getreide wird in Lichtenau angepflanzt und das gemahlene Urdinkel für den urwüchsigen Schwarzwälder Stollen stammt aus dem Kraichgau.

Das Ambiente in der urig eingerichteten Heimatstube weckte mit den Stollen zudem schon mal die Vorfreude auf die gemütliche Weihnachtszeit, in der man sich süßes Gebäck gern im Kreis der Familie und mit Freunden schmecken lässt. „Wir begleiten Familien hier in der Region das ganze Jahr“, erinnerte Geschäftsführer Bruno Ketterer an Gelegenheiten wie gemütliches Frühstück, Grillen und Festtage.

Egal welches Produkt, stets wolle man über das Genusserlebnis auch das Heimatgefühl ansprechen oder auch hervorkitzeln. „Der Heimatgedanken beeinflusst unser Handeln“, betonte Ketterer, der deshalb auch den Hausherren Waldemar Friedmann vom „Historischen Bürgerverein Ottersweier“ sowie Bürgermeister Jürgen Pfetzer für ihr Engagement dankte. „Hier im Museum kann man sehen wie unsere Vorfahren früher die Produkte angebaut und geerntet haben.“

Auch in der Backstube gelte es, mit dem heutigen Wissen traditionelles Backwerk aufleben zu lassen. „Zeit und Können“ sind deshalb das beste Rezept für die Stollen, wies er darauf hin, dass die Klosterstollen allesamt im Kellergewölbe des Klosters Lichtenthal drei Wochen reifen und so ihren unverwechselbaren Geschmack erhalten. Wer einen Stollen in der Ottersweierer Filiale von Peters gute Backstube kauft, unterstützt damit gleichzeitig das Heimatmuseum der Lindengemeinde. Je ein Euro pro Stollen wird das Unternehmen an den Bürgerverein spenden, um die gute Partnerschaft mit Ottersweier zu unterstreichen.

Würdigung vom Magazin „Der Feinschmecker“

28. Februar 2017 – WO

Zum dritten Mal ist das Bühler Unternehmen Peters gute Backstube vom Fachmagazin „Der Feinschmecker“ ausgezeichnet worden. Dieses widmete sich den 500 besten Bäckereien in Deutschland, die sich noch auf die handwerkliche Kunst des Brotbackens verstehen. „Als Meisterbetriebe mit Leib und Seele“ bezeichnet die Feinschmeckerredaktion ihre prämierten Bäcker von Bayern bis zur Ostsee. Gelobt wird die Leidenschaft, mit der gebacken wird, die Bewahrung von Traditionen und damit der Verzicht auf Fertigmischungen und chemische Hilfsmittel. Für ihre Recherchen prüften über 20 Redaktionsmitarbeiter gut 900 empfohlene Adressen, darunter die Peter-Filiale in Baden-Baden. Beeindruckt war die Feinschmeckerredaktion davon, dass die Inhaber Bernhard Peter und Bruno Ketterer trotz kontinuierlichen Expandierens ihrer Philosophie treu geblieben seien und sich auf bekömmliche Produkte aus natürlichen Inhaltsstoffen konzentrierten.

„Peters gute Backstube“ ohne Peter

1. März 2017 – Badisches Tagblatt

Geschäftsführer Bernhard Peter zieht sich zurück / Bruno Ketterer übernimmt Anteile

 

Von Holger Siebnich

 

Bühl -Es ist eine Zäsur, aber Bernhard Peter ist dennoch im Reinen mit sich und der Entscheidung: Der Inhaber und Geschäftsführer von „Peters gute Backstube“ scheidet heute aus dem Unternehmen aus und übergibt seine Anteile an Bruno Ketterer, dem bislang 50 Prozent der GmbH gehörten. Damit endet eine Familientradition, die vor 186 Jahren mit einer Bäckerei in der Bühler Hauptstraße begonnen hatte.

 

Peter übernahm das Geschäft 1980 in fünfter Generation. Schon damals war ihm klar, dass er einen Expansionskurs einschlagen muss, um wirtschaftlich größere Brötchen zu backen. „Ich wollte einiges anders machen als mein Vater – ohne mit ihm deshalb im Clinch zu liegen“, erzählt Peter. Er eröffnete eine Filiale in Bühlertal, später kamen Geschäfte in Sinzheim und Baden-Baden hinzu.

 

Der große Umbruch begann allerdings erst 1990, als Bruno Ketterer zu dem Unternehmen stieß. „Mit ihm hatte ich den idealen Partner gefunden“, spricht Peter ihm ein großes Lob aus. Es folgte im selben Jahr der Bau einer ersten zentralen Produktionshalle im Industriegebiet in Vimbuch, der Startschuss für eine rasante Wachstumsphase. 1998 gründeten Peter und Ketterer als gleichberechtigte Gesellschafter und Geschäftsführer die „Peter’s gute Backstube GmbH & Co. KG“. Inzwischen betreibt das Unternehmen 51 Filialen in der Region zwischen Offenburg und Karlsruhe. Die Produktionsstätte in Vimbuch wurde zweimal erweitert.

 

Als Peter das Geschäft von seinem Vater übernahm, zählte es 18 Mitarbeiter. Inzwischen sind es über 600. Dabei gefällt dem scheidenden Chef das Wort „Mitarbeiter“ gar nicht, „das ist fast zu sachlich“, meint er. Er spricht lieber von Menschen. Der tägliche Umgang mit ihnen sei im Berufsleben seine größte Freude gewesen.

 

Den Abschied von der Belegschaft und vom Unternehmen bezeichnet Peter als „große persönliche Veränderung“, die aber gut sei. Für seinen Rückzug gebe es mehrere Gründe. In wenigen Tagen feiert er seinen 67. Geburtstag. Da sei es an der Zeit, die Verantwortung für Zukunftsentscheidungen in jüngere Hände zu geben. „Ich erfreue mich außerdem bester Gesundheit, das Leben bietet mir noch viele Möglichkeiten“, freut sich Peter auf mehr Zeit für Familie und seine Hobbys wie Musik, Schach und Sport. „Ich bin der Mensch, der den Bühler Jägerweg am öftesten gegangen ist“, sagt er über sich selbst mit einem Lachen.

 

Dass das Unternehmen bei Ketterer in guten Händen ist, daran hegt er keinen Zweifel: „Er ist der beste Mann, der das Geschäft weiterführen kann“, sagt er über den 56-Jährigen. Dieser sieht den künftigen Weg des Unternehmens weiterhin „als Produzent hochwertiger Lebensmittel in Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten“. Der gelernte Bäckermeister, der in den 90er Jahren ein Studium der Betriebswirtschaft draufsattelte, kommt regelrecht ins Schwärmen, wenn er dabei über Details wie das richtige Salz oder Bioland-Getreide spricht. Den Expansionskurs weiter so massiv voranzutreiben wie in den vergangenen 26 Jahren, schließt er dagegen aus. Der Aktionsradius des Unternehmens sei abgesteckt, Verschiebungen seien nur innerhalb dieses Rahmens zu erwarten.

 

Auch wenn die Ära Peter in dem Unternehmen ende – der Name „Peters gute Backstube“ stehe aber nicht zur Disposition und der Betrieb bleibe ein familiengeführtes Unternehmen. Diesem gehören auch Ketterers Ehefrau und sein Sohn an. Dass Peters Kinder sich beruflich anders orientiert haben und nicht in seine Fußstapfen treten, grämt den 66-Jährigen nicht, im Gegenteil: „Ich gewinne ein Stück Freiheit, die sogar noch größer ist, weil keines meiner Kinder meine Nachfolge übernimmt“, freut er sich auf die Zukunft.

Weizen und Emmer per Hand gesät

28. April 2017 – Badisches Tagblatt

Kinder-Projektfeld in Vimbuch

Bühl (red) – Woher kommt das Brot? Wie wächst das Getreide dafür? Diesen Fragen spüren Grundschüler auf dem Kinder-Projektfeld in Vimbuch unter dem Leitgedanken „Wir ernten, was wir säen“ praktisch nach. Dieser Tage brachten sie die Saat aus. Im Lauf der Saison werden sie das Wachsen, Reifen, Ernten, Mahlen und Brotbacken miterleben.

Das Projektfeld grenzt einer Pressemitteilung zufolge an die Backstube von „Peters guter Backstube“ in Vimbuch an. Hier trafen die 3a und 3b der Bühler Weststadt-Grundschule mit ihren Lehrern Sabine Bordießer und Heiko Axtmann ein. Die dritte Klasse der Grundschule Neuweier und deren Kooperationsklasse aus der Mooslandschule kamen hinzu, begleitet von den Lehrkräften Antje Bracht, Verena Stiebitz und Beate Gässler. Pädagogin Ute Matt mit weiteren Schülern der ersten bis dritten Klasse der Mooslandschule aus Ottersweier komplettierte die Runde. Schließlich bevölkerten 65 Kinder die Sitzbänke, die als „Open-Air-Klassenzimmer“ am Rande des Projektfelds aufgestellt waren.

Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Bruno Ketterer, erklärte die Aktion, die nun schon im sechsten Jahr läuft. Gesät wurden Weizen und Emmer, eine Sorte, die früher angebaut wurde und nun wieder ins Blickfeld rücke, wie aus der Mitteilung hervorgeht. „Ihr sät den Weizen und den Emmer als Bioland-Getreide“, so Ketterer. Nach der Saat werde weder gegen Unkraut gespritzt noch gedüngt. „Immer wieder wird es eure Aufgabe sein, euer Getreidefeld eigenhändig zu pflegen“, wandte sich Ketterer an die Kinder.

Heinrich Glaser und Leopold Lorenz zeigten den Mädchen und Jungen, wie Bauern früher von Hand Getreide gesät haben. Die beiden Mitglieder der Geschichtswerkstatt Fautenbach gingen ans Werk: Glaser füllte Weizenkörner in einen Jutesack zum Umhängen, Lorenz Emmerkörner in ein Blechwännchen mit Nackenriemen. Sie verstreuten in weit ausholenden Bewegungen die Samen auf die feine Ackerkrume.

In Sechser-Gruppen wanderten die Kinder übers Feld, verteilten aus Körbchen den Weizen auf die rechte und den Emmer auf die linke Hälfte des Ackers. Zum Schluss stellte jede Klasse an „ihrem“ Feld eine Tafel mit dem Klassennamen auf. Die Kinder, so heißt es abschließend, werden nach den Osterferien die Randstreifen mit Wildblumen einsäen. Auf dem Projektfeld solle zwar Getreide für die Menschen wachsen, aber drumherum solle für die Insekten, speziell die Bienen, Nahrhaftes geboten werden, so Ketterer.

Dank für viele Jahre Engagement

4. Februar 2017 – Badisches Tagblatt

Gruppenbild_2017Das Traditionsunternehmen „Peters gute Backstube“ ehrte zahlreiche treue Mitarbeiter
Bühl (red). Seit 185 Jahren gibt es „Peters gute Backstube“. Bei der Jubilarfeier machten die beiden Geschäftsführer Bernhard Peter und Bruno Ketterer deutlich, dass die Erfolgsgeschichte ohne treue und engagierte Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre. „Wir sind stolz, dass wir Sie haben“, wandte sich Bernhard Peter an die Arbeitsjubilare und Bruno Ketterer erklärte, wie wichtig es sei, dass sich Mitarbeiter mit ihrem Beruf und dem Betrieb identifizieren: „Bei Ihnen ist der Herzschlag für die Arbeit spürbar“, urteilte er. Das Herzblut zog sich wie ein roter Faden durch die Ehrungsfeier, die von Kollegen für die Arbeitsjubilare vorbereitet worden war. In der neusten Filiale von Peters gute Backstube in Kehl verwöhnte das dortige Team die 30 Jubilare mit zahlreichen Leckereien. Seit der Gründung im Jahr 1831 ist Peters gute Backstube ein familiengeführtes Unternehmen, das für Begeisterung und Weiterentwicklung steht, resümierte Ketterer insbesondere das kontinuierliche Wachstum der letzten fünf Jahrzehnte. Frühzeitig seien Trends erkannt worden und der Betrieb stetig dem Zeitgeist angepasst worden. Zahlreiche Jubilare haben die Geschichte über viele Jahre miterlebt und mitgeprägt, freute sich Bernhard Peter „darüber, was wir gemeinsam erreicht haben“. Insgesamt 725 Jahre Treue konnten die beiden Geschäftsführer in der Kehler Filiale ehren. Fast schon zum Inventar zählt dabei Konrad Lorenz, der nach 38 Jahren als Bäcker in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ebenfalls beginnt der Ruhestand für Gertrud Veith (23 Jahre im Betrieb), für Hildegard Steimle (14 Jahre) sowie für Brigitte Braun (19 Jahre). Mit der silbernen Ehrennadel der Handwerkskammer Karlsruhe wurden für 25 Jahre ausgezeichnet: Filialleiter Daniel Gschwind, die Filialleiterinnen Sandra Karcher und Sonja Schott, Bäcker Franz Maurath und die kaufmännischen Angestellten Ute Ketterer und Hildegard Schweder sowie Bäckereifachverkäuferin Silvia Dietrich. Seit 20 Jahren arbeiten die Bäckereifachverkäuferinnen Cathy Daul, Ursula Haitz, Isabelle Lumann, Monika Radel, Maria Rauber und Andrea Claus in verschiedenen Filialen. Auf ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum können zudem die kaufmännische Angestellte Monique Baumann, die Produktionsmitarbeiter Raymund Krakowczyk und Irma Wagner sowie Filialleiterin Sylvie Schneider zurückblicken. Die bronzene Kammermedaille ging für 15 Jahre an Ida Acenko, Gudrun Buhl, Christa Dinger, Petra Ernst, Nicole Filsinger, Renate Frietsch, Michaela Gerstner, Jürgen Kammerer, Arzu Karaagac, Richard Koch, Elvira Löffler, Karin Plenk, Maria Stelter, Silvia Tammer, Erika Wormsbecher und Vladimir Yatsenko. Zehn Jahre im Betrieb tätig sind Nina Dercho, Remy Henner, Marianne Lipsky, Brigitte Lorenz, Tiffany Martin, Sylvia Merk, Heike Sala, Cindy Schnurr und Dieter Storz. Die Förderung und Unterstützung der Belegschaft liegt den Geschäftsführern besonders am Herzen. So werden laut Pressemitteilung des Unternehmens jährlich 40 Lehrlinge in Produktion, Verkauf und Verwaltung ausgebildet. Dass Peters gute Backstube damit eine Vorbildfunktion einnimmt, würdigte der Verband des Bäckerhandwerks jüngst auch mit dem Bäcker-Award.

Nikolaus verteilt Dambedeis

2. Dezember 2016 – ABB

30 Stände mit weihnachtlichen Waren und kulinarischen Angeboten locken in die Innenstadt
Kinderbackstube_Achern_2016
Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“. Daran werden die Kinder und Erwachsenen an diesem Samstag, 3. Dezember, erinnert, wenn Nikolaus und Knecht Ruprecht die Stadt und den Weihnachtsmarkt besuchen. Denn seit Jahren hat es sich „Achern aktiv“ zu seiner Aufgabe gemacht, Sankt Nikolaus in Erinnerung an jenen Nikolaus von Myra auftreten zu lassen, der sich vor über 1 600 Jahren für Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Frieden einsetzte und sein Vermögen mit den armen und notleidenden Menschen seiner Zeit zu teilen. Die vorweihnachtlichen Boten Nikolaus und Knecht Ruprecht fahren ab 11 Uhr mit der Pferdekutsche durch die Stadt und besuchen Geschäfte von „Achern aktiv“.
Lieder erklingen
Um 16.30 Uhr treffen sie auf dem Weihnachtsmarkt ein und künden von jenem guten Mann, der auch Schutzpatron von Achern ist und im Klauskirchel einen Ort gläubigen Gedenkens hat. Die Kinder dürfen Lieder und Gedichte passend zur Vorweihnachtszeit vorzutragen. Nikolaus öffnet den großen Gabensack und schenkt jedem Kind einen leckeren Dambedei aus der Weih
nachtsbäckerei von „Achern aktiv“. Zur guten Tradition gehört es auch, dass der Musikverein Fautenbach ab 16 Uhr den Besuch vom Nikolaus umrahmt und die Besucher mit weihnachtlichen Weisen auf die schönste Zeit des Jahres einstimmt.
In der Backstube …
Das Acherner Weihnachtsdorf mitten in Baden wurde am letzten Wochenende eröffnet, neu ist in diesem Jahr, dass der Markt drei Wochen dauert und über vier Wochenenden bis zum Sonntag 18. Dezember reicht. Während der Wochentage werden im vorderen Bereich des „Rathauses am Markt“ 30 Stände mit weihnachtlichen Waren und kulinarischen Angeboten anzutreffen sein, an den Wochenenden kommen von Freitag bis Sonntag weitere 18 Stände im hinteren Bereich des Marktplatzes dazu. Auch die „Esel-Krippe“ von „Dolle Frieders Hof“ befindet sich wieder auf dem Markt und ist besonders für die Kinder ein Anziehungspunkt. „In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei“, lautet das Motto von Peter’s guter Backstube, die eine kleine Weihnachtsbäckerei eingerichtet hat.
Hier können die jüngsten Gäste mit fachlicher Anleitung ihre „Weihnachtsbrödle“ ganz nach ihren Vorstellungen backen und mit nach Hause nehmen.
Der Weihnachtsmarkt ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 16 bis 20 Uhr, freitags 16 bis 21 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr. Ein Service von „Achern aktiv“ ist, dass die Geschäfte an den Adventsamstagen extra lang geöffnet haben und alle Parkplätze wie an den Samstagen das Jahr über kostenlos bereit stehen. Während der gesamten Marktdauer wird es ein vorweihnachtliches Programm mit Musik, Gesang und Unterhaltung geben. Traditionell musizieren Klassen der Musik- und Kunstschule Achern/Oberkirch, auch Niklas Bohnert mit Band (2. Dezember, 18 Uhr), die Kultband „Catfish“ (10. Dezember, 18 Uhr) und „The King is alive – Elvis lebt mit Mario Schuh“ (14. Dezember, 18 und 19 Uhr sind dabei. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte der Windecker Alphornbläser am 5. Dezember, um 18 Uhr, der Stadtkapelle Achern am 15. Dezember, um 18.30 Uhr sowie der Rostov-Kosaken am 8. und 16. Dezember jeweils um 19 Uhr.
Festlicher gesang
Am 17. Dezember, um 18 Uhr, präsentiert die Bühne 1 aus Bühl „Update – Weihnachten neu verpackt“ und am 18. Dezember gibt es um 15 Uhr ein weihnachtliches Singspiel der christlichen Gemeinde Sasbachried und Bühl, um 17 Uhr singt die Acherner Liedertafel. Der Flyer mit dem kompletten Programm ist über die Seite www.achern.de abrufbar. sp

Die Vorfreude auf das Fest steigt

9. Januar 2016 – ABB

Advent: Der Weihnachtsmarkt in Bühl ist noch bis zum 18. Dezember geöffnet
Kinderbackstube_Bühl_2016
Weihnachten naht mit Riesenschritten. Für den Handel ist die Adventszeit eine der wichtigsten Jahreszeiten. In Bühl finden Kunden alles, was sie brauchen, um ein schönes Fest zu feiern. Ob es nun um originelle Geschenke geht, um die schicke Festtagskleidung oder darum, wie zu Weihnachten die Festtafel wird und Leckeres serviert wird – da bleiben sicherlich keine Wünsche offen. Und wer auf seinen offenen Fragen zu diesen Themen selbst keine Antwort findet, kann auf das vertrauen, was die Bühler Händlerschaft besonders auszeichnet: „Beratung wird überall groß geschrieben“, betonen die Geschäftsinhaber. Zur Beratung gehört neben umfassendem Service vor allem auch das Geben von Tipps und Anregungen. Ob in der Buchhandlung, im Juweliergeschäft, im Modehaus oder Geschenkeladen – überall werden Geschenkideen präsentiert. Geschäfte rund um Haushalt und Kulinarischem halten besondere Küchenhelfer oder ausgewählte Spezialitäten bereit, mit denen die Feier unter dem Baum eine noch festlichere Note erhält.
Kunsthandwerker auf dem Adventsmarkt
Individuelle Geschenke und Dekorationsartikel für ein weihnachtliches Zuhause bietet zudem der Bühler Adventsmarkt, der noch bis einschließlich vierter Advent dauert. In der letzten Woche ziehen in einigen Stände Kunsthandwerker ein, um ihre eigenen selbst gefertigten Artikel zu präsentieren und zu verkaufen. Von selbst gedrechselten Unikaten wie Holzschalen über Holzschnitzarbeiten und Töpfereiware bis hin zu Puppenmöbel reicht die Palette. Auch diverse Handarbeiten, selbst gemachte Pralinen, Schmuck, Weihnachtskarten, aber auch Betonarbeiten und Bürsten zählen zum Angebot der Kunsthandwerker.
Auch auf der Lebkuchenbühne ist weiterhin viel Abwechslung mit Musikformationen, Impulsen und Vorträgen geboten. Immer freitags wird abends gerockt. Heute Abend wird die Band „Catfish“ erwartet. Die Band steht für „shakin’ Rock’n’Roll der 50er und swingin’ Beatmusik aus den Partykellern und Beatclubs der 60er“. Eine Woche später, am Freitag, 16. Dezember, spielt die Gruppe „Feldsalad“ Rockklassiker und deutsche Songs. Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr und dauern bis etwa 22 Uhr.
Besonders auch für Kinder wird auf dem Adventsmarkt viel geboten. Größter Beliebtheit erfreut sich täglich das Backzelt von Peters gute Backstube, in dem eigene Plätzchen gebacken werden können. Ein Höhepunkt erwartet die Kinder am morgigen Samstag, um 15.30 Uhr kommt der Bischof St. Nikolaus. jure